Wir sind ein Verein in Wien. Wir machen sexualpädagogische Workshops über Körper, Gefühle, Liebe und Sex. Unsere Workshops sind für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Alle dürfen mitmachen – egal, wie jemand ist.
Über uns
Rosalinda gibt es seit 2023. Wir sind Fachpersonen aus den Bereichen Sexualpädagogik, Sozialarbeit, Sonderpädagogik und Traumapädagogik. Wir arbeiten in Schulen, in der offenen Jugendarbeit und in der Erwachsenenbildung
Unsere Grundlage
Jeder Mensch hat das Recht, über den eigenen Körper und die eigene Sexualität Bescheid zu wissen. Wir arbeiten ohne Scham, ohne Druck und ohne Bewertungen. Wir sind queerfreundlich, antirassistisch und antidiskriminierend.
Was uns wichtig ist
Selbstbestimmung
Jeder Mensch darf über seinen Körper, seine Gefühle und seine Sexualität selbst entscheiden. Niemand darf dazu gedrängt werden, etwas zu tun oder zu sagen, was er oder sie nicht will.
Schutz
Kinder und Jugendliche sollen verstehen, was in ihrem Körper passiert. Das ist ein wichtiger Bestandteil um gut auf sich aufzupassen und „Nein“ zu sagen, wenn etwas nicht passt.
Barrierefreiheit
Alle dürfen mitmachen – egal, wie jemand spricht, hört, sieht oder lernt. Je nach Bedürfnisse der Gruppe verwenden wir einfache Sprache, Symbole und Bilder. So kann jede Person verstehen, worum es geht
Vielfalt
Es gibt viele Arten, zu leben, zu lieben und auszusehen. Wir zeigen: Alle Menschen sind richtig, so wie sie sind
Respekt
Wir reden ehrlich, aber freundlich. Alle dürfen Fragen stellen. Wir lachen miteinander – nicht über andere.
Qualität
Unsere Teammitglieder sind ausgebildete Sexualpädagog:innen. Wir arbeiten nach den Vorgaben der WHO und des Bildungsministeriums.
Wir sind
Akkreditiert
Wir sind bei der Geschäftsstelle für schulische Qualitätssicherung akkreditiert.
Gefördert
Unsere Workshops können für Wiener Pflichtschulen über die Bildungschancen abgerechnet werden – also kostenlos für Schulen.
Ausgezeichnet
Wir wurden mit dem österreichischen Inklusionspreis 2024 und dem 2. Platz des Preis der Vielfalt 2025 ausgezeichnet.
Unsere Workshops
FIDS
Sexuelle Basisbildung und Körperwahrnehmung
Wir machen Sexualpädagogik barrierefrei: mit Metacom-Bildern, Symbolkarten, Einfache Sprache und Geduld. Alle Kinder und Jugendlichen sollen verstehen und mitmachen können – egal, wie sie sprechen oder lernen.
Wissen über Körper, Gefühle und Grenzen
Förderung von Selbstbestimmung
Gewalt- und Missbrauchsprävention
Stärkung der Kommunikationsfähigkeiten
Dieses Angebot richtet sich besonders an Schulen des Fachbereichs Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik (FIDS). Ziel des Workshops ist es, Schüler*innen dabei zu unterstützen, ihren Körper besser zu verstehen und einen positiven Bezug zum eigenen Körper zu entwickeln.
Wir arbeiten mit Bildern, Tastern, Figuren und Körperumrissen. Kinder und Jugendliche dürfen zeigen, was sie wissen, und Neues entdecken. Wir achten auf Wiederholungen, kurze Abschnitte und eine ruhige, klare Sprache. Manchmal nutzen wir Musik, Bewegung oder kleine Spiele, um Themen greifbarer zu machen. Sexuelle Basisbildung ist ein wichtiger Baustein zur Förderung von (größtmöglicher) Selbstbestimmung und Schutz. Dazu gehören Themen wie:
Körperwissen und -wahrnehmung: Benennung der Körperteile, Vielfalt von Körperformen und Geschlechtern, eigene Körpergefühle einordnen.
Gefühle und Grenzen: Was fühlt sich gut an und was nicht? Wie kann ich die Gefühle anderer Personen lesen?
Selbstbestimmung und Schutz: Der eigene Körper gehört mir – Stärkung des Bewusstseins für persönliche Grenzen.
Pubertät: Was verändert sich am Körper? Einfache Erklärungen zu körperlichen Entwicklungen.
Sexualität und Beziehung: Freundschaften knüpfen, Zuneigung mitteilen lernen.
Sensibilisierung für Geschlechterrollen: Hinterfragung von Rollenbildern und Fokus auf die persönlichen Wünsche.
Der Workshop kann einzeln oder auch für mehrere Klassen hintereinander gebucht werden. Um die Inhalte intensiver zu behandeln, gibt es unser Sexuelle Basisbildung – Paket. Das Paket ist für zwei Klassen gedacht. Es beinhaltet 6 Workshops à 1UE. Wir kommen an drei Terminen für je 2UE und halten je einen WS für beide Klassen. Im Abstand von jeweils 1-2 Wochen folgen der 2. und der 3.Termin. So erhält jede Klasse 3 Workshops, die auf ihre Bedürfnisse und ihren Wissensstand angepasst ist.
Gymnasium
Jugendzentrum
Mittelschule
WG
Schon aufgeklärt?
Jugendliche reden mit uns offen über Themen, die sie bewegen: Liebe, Freundschaft, Grenzen, Körper, Pubertät, Medien und Sexualität. Wir schaffen einen sicheren Raum für ehrliche Fragen – ohne Scham, ohne Bewertung.
Wissen über Körper, Sexualität und Verhütung
Respekt in Beziehungen lernen
Medienkompetenz (z. B. Internet, Social Media)
Stärkung von Selbstwert und Kommunikation
Jugendliche stehen vor einer Vielzahl von Einflüssen rund um das Thema Sexualität – in Social Media halten sich alte Mythen hartnäckig und im Freundeskreis wird spekuliert. Das kann verunsichern. Gerade bei diesem Thema ist ein positiver Zugang und ein gutes Selbstwertgefühl wichtig.
Unser Workshop bietet einen wertfreien und sicheren Rahmen. Die Schüler*innen erhalten fundiertes Wissen, können Fragen stellen und sich mit wichtigen Aspekten von Sexualität und Beziehung auseinandersetzen. Mit interaktiven Methoden sprechen wir über Mythen und Fakten rund um Liebe, Körper und Verhütung. Die Jugendlichen bestimmen mit, welche Themen wichtig sind. Wir fördern Dialog statt Belehrung – und schaffen Raum für Humor, aber auch für ernste Fragen.
Inhalte des Workshops:
Körperwissen & Pubertät: Fakten zu körperlichen Veränderungen.
Gerüchte aufklären: „Ist das wirklich so oder nur fake?“
Umgang mit Social Media: Einfluss von Pornografie und Schönheitsidealen
Verhütungsmethoden
Selbstbestimmung & Konsens
Sexuelle Vielfalt: kultursensibler Umgang mit kontrovers-diskutierten Themen und Normalisierung
Geschlechterrollen: Hinterfragung von Rollenbildern und Fokus auf die persönlichen Wünsche
Zu diesen wichtigen Themen möchten wir einen stärkenden, lustvollen und informierten Zugang geben.
Der Workshop kann einzeln oder auch für mehrere Klassen hintereinander gebucht werden.
Volksschule
Gefühlsforscher*innen auf Entdeckungsreise
In diesem Workshop werden Kinder zu Gefühlsforscher*innen. Sie entdecken, wie einzigartig ihr Körper ist – und wie Gefühle, Freundschaft und Nähe zusammenhängen. Mit Spielen, Symbolen und Geschichten lernen sie: Mein Körper gehört mir – und ich darf Nein sagen.
den eigenen Körper kennen und benennen
Gefühle erforschen und über sie sprechen
Grenzen erkennen und respektieren
Vielfalt und Unterschiede verstehen
Kinder haben ein Recht auf altersgerechte sexuelle Bildung. Unser Workshop schafft einen sicheren, wertschätzenden Raum, in dem Kinder ihren Körper entdecken, Gefühle ausdrücken und eigene Grenzen benennen lernen können. Wir beginnen mit einem Kennenlern-Spiel im Kreis: Jedes Kind darf sagen, wie es sich fühlt oder was ihm/ihr heute Freude macht. Danach gehen wir gemeinsam auf Entdeckungsreise: Wie verändert sich der Körper? Was macht mich wütend, was froh, was unsicher? Mit spielerischen Methoden, Duftreisen, Geschichten, Anschauungsmaterial und Spiel fördern wir Körperwissen, Selbstwahrnehmung, Selbstbestimmung und soziale Kompetenzen.
Das Angebot richtet sich an Volksschulklassen für Kinder mit und ohne Förderbedarf (1.–4. Schulstufe) und wird individuell auf die Bedürfnisse und Kompetenzen der jeweiligen Gruppe abgestimmt.
Workshop-Formate:
3 Einheiten (ein Tag): ein kompakter Workshop mit allen wichtigen Themen.
2×2 Einheiten (zwei Tage): ideal für mehr Zeit, Vertiefung und Wiederholung. Dieses Format kann auch für zwei Klassen hintereinander gebucht werden – zum Beispiel eine Klasse am ersten Tag und eine zweite am nächsten.
Wir passen Dauer, Sprache und Inhalte an das Alter und den Lernstand der Kinder an.
Fragen und Antworten
Workshops
Was passiert in einem Workshop?
Wir reden über Körper, Gefühle, Liebe, Freundschaft und Sexualität. Alles passiert spielerisch, altersgerecht und freiwillig. Wir verwenden Bilder, Symbole, Spiele, Bewegung und Gespräch. Niemand muss etwas sagen, was er oder sie nicht möchte.
Wer macht die Workshops?
Unser Team besteht aus ausgebildeten Sexualpädagog:innen. Viele arbeiten auch als Lehrer:innen, Sozialarbeiter:innen oder Sonderpädagog:innen. Alle haben ein aktuelles Strafregister für die Kinder- und Jugendfürsorge.
Wie lange dauert ein Workshop?
Meistens 2 bis 3 Schulstunden. Für manche Gruppen gibt es längere Formate oder mehrere Termine. Wir passen alles an das Alter und den Bedarf der Klasse an.
Sind Buben und Mädchen getrennt?
Manchmal ja, manchmal nein. Wir entscheiden das gemeinsam mit der Lehrperson – je nachdem, wie sich die Kinder wohler fühlen.
Was kostet das?
In Wien können Schulen über die „Bildungschancen“ buchen – das heißt: kostenlos für Schulen. Außerhalb von Wien oder für private Einrichtungen gilt ein kleiner Beitrag zur Deckung der Kosten
Dürfen Lehrpersonen im Raum bleiben?
Ja. Wenn Kinder sich mit der Lehrperson sicher fühlen, ist das gut. Wichtig ist nur: Die Leitung übernimmt das Rosalinda-Team.
Was passiert, wenn ein Kind etwas erzählt, das Sorgen macht?
Wir hören zu und nehmen das ernst. Wir haben ein eigenes Schutzkonzept und klare Regeln, wie wir handeln, wenn Kinder Hilfe brauchen oder Gewalt erlebt haben.
Können Eltern sich informieren?
Ja! Es gibt Elternbriefe und Infoblätter, und Eltern können sich jederzeit per E-Mail melden. Wir beantworten alle Fragen offen und respektvoll.